Wie bereits in den Jahren zuvor stellte die Gebirgsschützen-Kompanie Neubeuern auch heuer wieder eine Abordnung (Fähnrich und 8 Schützen) zum Gedenken an die vielen Opfer der Sendlinger Mord-Weihnacht 1705 am Oberland Denkmal in Waakirchen ab. Mit einem Gottesdienst gedachten alle Abordnungen der bayerischen Gebirgsschützen Kompanien den Gefallenen des einzig echten Volksaufstandes der bayerischen Geschichte vor den Toren Münchens.
Der Aufstand, der sich gegen eine Fremdherrschaft richtete, die das Land rücksichtslos ausbeutete, hatte einzig und allein das Ziel, die bayerische Eigenständigkeit und Freiheit wieder herzu stellen.Wie der Abt in seiner Predigt berichtete, würde Bayern in seiner jetzigen Form, ohne den „Bauernaufstand“ nicht mehr existieren. So gedenken seit über 300 Jahren die Altbayern an Heilig Abend dem Ereignis, das fest im Bewusstsein verankert ist. Mit einem Marsch zum Oberland Denkmal und einer Kranzniederlegung mit der Bayernhymne bildete den äußerlichen Rahmen der Ehrenbezeugung. Mit dem Rückmarsch und der Defilierung endete die Gedenkfeier in Waakirchen.
Text und Fotos: Jürgen Möderl
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Wie bereits 2005 übernahmen die Gebirgsschützen den Nikolausdienst in der Pfarrei. Mit sechs ehrenamtlichen Nikolaus-Gruppen (Nikolaus, 2 Kramperln und Fahrerinnen) konnten sie am 5. Dezember 50 Familien, die den Nikolaus zu sich nach hause bestellt hatten, besuchen und den cirka 100 Kindern das Wirken des Nikolaus vermitteln. Die Kinder würdigten dies durch selbstgemalte Bilder, Gedichte und Lieder, die sie dem Nikolaus vortrugen oder übergaben.
Den Erlös, den die Gruppe dabei erzielte (1000 €), übergaben sie wie im Vorjahr dem Kompanie Pfarrer Reuder. Eine privater Nikolaus stellte seinen Erlös ebenfalls zur Verfügung. Verwendet werden soll das Geld für die Betreuung von Kindern in der Gemeinde, die einer Unterstützung bedürfen, worüber im Einzelfall entschieden werden soll. An dieser Stelle wollen wir uns schon einmal bei den Eltern bedanken, die den Nikolausdienst in Anspruch genommen haben. Ebenso bedanken wir uns bei allen Beteiligten: Nikoläusen, Kramperln und Fahrerinnen.
Diese hatten bei der ganzen Aktion eine riesen Gaudi und beendeten den Nikolaustag bei geselligem Beisammensein im Bistro Valuga, wo sich alle Nikolausgruppen trafen. Wir hoffen, dass diese Aktion allen viel Spaß und Freude bereitet hat und würden uns freuen, wenn unser Nikolausdienst 2007 auch wieder so gut angenommen wird.
Text und Fotos: Jürgen Möderl
Mehr Bilder vom Nikolausdienst 2006 können Sie hier sehen.
Nach der Messe zu Ehren verstorbener Kameraden trafen sich die Gebirgsschützen der Kompanie Neubeuern beim Dorfwirt am 24.11.2006 zu ihrem Jahrtag. Viele Mitglieder und einige Gäste strömten in den warmen Saal nach dem kurzen Marsch mit Fackeln von der Kirche zum Dorfwirt. Neben einigen Ehrungen stand auch besinnliches auf dem Programm, so wurden drei Weihnachtsgeschichten von Juliane Tiefenmooser vorgelesen und die Saxenkamer Saitenmusi steuerte festliche Klänge bei. Töne ganz anderer Art schlug der Spielmannszug mit drei Märschen zu Beginn an. Die Spielleut hatten dieses Jahr mit fünf neuen Trommlerbuam Zuwachs bekommen: Stadler Michael, Artmann Marinus, Tiefenmooser Maximilian, Möderl Florian und Thomas.
Nach einem kurzen Jahresrückblick von Hauptmann Günther Hochhäuser wurde dieser selbst zusammen mit Fritz Norbert für die 25jährige Kompanie-Zugehörigkeit geehrt und erhielt den bronzenen Orden am weiß-blauem Band der Bayerischen Gebirgsschützen.
Der neue Schützenmeister Hans Grasser gab in einem unterhaltsamen Rückblick auf die Schieß-Veranstaltungen noch einige Ergebnisse bekannt: So belegte zum Beispiel die Senioren-Mannschaft dieses Jahr den 4. Platz beim Bundesschießen. Beim Kompanieschießen schoß sich der Thanner Ferdl bei den Senioren auf den ersten Platz und in der Schützenklasse belegte der Winkler Georg den ersten Platz.
Zum Schluss wurde es noch einmal spannend: der neue Schützenkönig wurde gekrönt. Was bis dahin keiner (außer dem Schützenmeister) wusste, der Perret Martin hatte beim entsprechenden Wettbewerb das beste Ergebnis und freute sich sehr, die Schützenkette für dieses Jahr tragen zu dürfen.
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Recht zünftig und griabig ist es beim diesjährigen Weinfest der Neubeurer Gebirgsschützen Kompanie am 22. September 2006 her gangen. In die besonders festlich geschmückte Guttenbergtenne sind ab 7 Uhr abends gut 300 Gäste aus Neubeuern und Umgebung gekommen. Auffällig ist, dass von Jahr zu Jahr auch immer mehr junges Publikum kommt - vielleicht sollten wir bei der Gelegenheit auch gleich noch ein paar Aufnahme-Anträge verteilen, damit der Nachwuchs in der Kompanie gesichert ist. Hauptmann Günther Hochhäuser begrüßte Prominenz aus dem Ort und Vertreter der Nachbarkompanien.
Die Vorräte an Speck, Käs, Wein und Wasser mussten wegen der starken Nachfrage zum Teil mehrmals aufgebessert werden. Der Verdienst dafür liegt zum Teil auch bei dem unermüdlichen Engagement der ehrenamtlichen Bedienungen und Helfer in der Küche, wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bedanken. Für gute Stimmung sorgte vor allem die Metzga Musi unter der Leitung von Herrn Vornberger - zum Beispiel mit einer Version des 'Skifoan' Liedes mit dem Titel 'Skifoin' beim Er und Sie Lauf, der dieses Jahr zum ersten Mal wieder in Holzham statt fand.
Die Aufgabe des speziellen Heimfahrservices hat dieses Jahr unser Schützenmeister Hans Grasser übernommen. Der Abend war wieder einmal ein voller Erfolg und hat viel Spaß und Freud gmacht, was die weiteren Bilder hier belegen.
Am 10. September 2006 fuhren rund 30 Gebirgsschützen der Kompanie Neubeuern, unterstützt von ein paar Kameraden aus Montan, zur Papstmesse auf dem Messegelände in München Riem. Es war ein großartiges Ereignis. Auch wenn ihn manche noch aus seiner Zeit in Bayern kannten, so war es diesmal etwas ganz Besonderes den Papst persönlich zu sehen, auch wenn man einer unter 250.000 Besuchern ist. Diese große Zahl an Pilgern und die Stimmung unter ihnen war an sich schon einmalig. Bewundernswert ist auch die Organisation, die hinter diesem Ereignis steht. Denn trotz des großen Andrangs verlief die An- und Abreise relativ reibungslos. Wir Neubeurer hatten einen verhältnismäßig guten Platz, waren aber, um das Geschehen genau verfolgen zu können, ebenso wie die meisten auf die Video-Leinwände angewiesen. Die körperlichen Belastungen von wegen der langen Standzeiten waren denen eines normalen Ausrückens zum Beispiel beim Patronatstag gleichzusetzen. Fasziniert und beeindruckt werden die Schützen noch lange an diesen Tag zurückdenken.
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Wie jedes Jahr hat die Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern auch heuer wieder einen Tag für Jugendliche im Rahmen des Ferienprogramms organisiert. Ziel ist immer, die Werte für Natur und Heimat zu festigen und den Teilnehmern spielerisch die Aufgaben und Ziele der Gebirgsschützen zu zeigen.
Leider hat am 8. August 2006 das Wetter nicht so mitgespielt und so wurde die erste Station des Programms kurzerhand in die Scheune von den Stadlers verlegt. Dort durften die Kinder Schützenscheiben malen, auf die sie dann bei der letzten Station mit Pfeil und Bogen – unter Aufsicht – geschossen haben. Bei den anderen Stationen zwischendurch versuchten die Teilnehmer den Instrumenten des Spielmannszuges Töne zu entlocken, mussten Bäume erkennen, oder Gegenstände aus der Natur sammeln, und daraus dann ein Bild legen. Bei einer Station kam es auf die Geschicklichkeit an: Wer kann am schnellsten die Montur der Gebirgsschützen richtig anziehen? Zur Belohnung und zum leiblichen Wohl wurde abends gegrillt und die Kinder konnten selbst ihr eigenes Stockbrot über dem Feuer rösten. Den Abschluss bildete eine Fackelwanderung zum Sammelplatz, wo die Jugendlichen von ihren Eltern abgeholt wurden.
Die Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern bedankt sich bei allen Helfern, die zum Gelingen des schönen und lustigen Tages beigetragen haben.
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Am 23.7.2006 lud die Gebirgsschützen Kompanie Bad Endorf zum 25 jährigen Wiedergründungsfest und zum Batallionsfest Gebirgsschützen aus dem Inn/Chiemgau und aus dem benachbarten Tirol ein. Ungefähr 3000 Schützen folgten der Einladung bei schwühlwarmen Wetter. Der Himmel hatte ein Einsehen und so verbarg die Sonne beim Gottesdienst ihre Strahlen hinter einem leicht bedecktem Himmel. Ein leichtes Lüfterl und ausreichend Mineralwasser taten ihr übriges, dass die Sanitäter wenig zu tun hatten. Der "Fahrtwind" beim Festzug durch den Ort war eine wahre Wohltat, genauso wie der Beifall der zahlreichen Zuschauer. Die Kompanie Neubeuern mit knapp 70 Schützen und einer Marketenderin hatten auch Glück bei der Zeltbelegung und bekamen viel Platz im gut gelüfteten Anbauzelt. Trotz der Hitze war das Ausrücken ein voller Erfolg und hat viel Spaß gemacht.
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Bei idealem Ausflugswetter starteten viele junge und auch ältere Mitglieder fröhlich zu unserer Radltour . Der Weg führte uns entlang des Inns nach Erl, wo wir dann Richtung Niederndorf abbogen. Nach einer Verschnaufpause und nach einer Bergetappe (wie bei der Tour de France) erreichten wir die Sommerrodelbahn in Durchholzen. Hier zeigten unsere Kameraden (unsere Mädl´s sind damit natürlich auch gemeint!) ihre Kämpfernatur und lieferten sich heiße Kopf-an Kopf-Rennen. Mit kleinen Blessuren aber gestärkt durch ein gutes Mittagessen traten wir die Rückfahrt an.
Das Fahrrad eines Mitgliedes aus Winkl zeichnete sich durch besonders historisch anmutende Reifen aus. Trotz intensiver Aufpumpversuche mußte das Radl aufgegeben werden. Nachdem wir wieder Heimatboden betraten, erforschten unsere jüngsten Mitglieder einen alten Kampfpanzer in der Nußdorfer Au.
Geschafft, aber glücklich erreichten wir schließlich wieder Neubeuern. Es war ein schöner Tag. Einstimmig beschlossen wir, auch in Zukunft Ausflüge zu unternehmen.
Ich bedanke mich bei allen Kameraden die mitgefahren sind. Es heißt ja bei uns: "Sei Kamerad, mach mit!" - Text: Josef Stadler
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Am Sonntag den 4. Juni 2006 hatte die Gebirgsschützen-Kompanie "Oberer Wasen" zu ihrem Wiedergründungsfest nach Raubling eingeladen. Gekommen waren 17 Kompanien aus dem Bataillon Inn/Chiemgau und einige aus dem Oberland. Darunter als direkte Nachbarkompanie waren natürlich auch die Neubeurer, mit 78 Schützen und Marketenderinnen die stärkste Kompanie im Festzug.
Beim Kirchenzug gelangten die Schützen vom Festzelt in Kirchdorf zum Gottesdienst auf dem Ludwigsplatz in Raubling noch in trockener Montur. Beim Gottesdienst appellierte der geistliche Rat Lorenz Poschenrieder an die Gebirgsschützen, die Kirche bei der Verteidigung der Sonntagsruhe zu unterstützen. Unterstrichen wurde die Forderung von oben mit einem Duscherer, der so manchen Schützen unter die Bäume und Dachvorstände vertrieb. Pünktlich zum Festzug zurück zum Zelt war der Himmel wieder gnädig. Dies und der reibungslose und schnelle Ablauf bei der Bewirtung der Kameraden trug im Festzelt ebenso zur guten Stimmung bei, wie die Blaskapelle Pfraundorf.
Alles in Allem kann man die Raublinger Kompanie zu Ihrem Einstand nur beglückwünschen und die Neubeurer freuen sich, eine so engagierte Nachbarkompanie bekommen zu haben.
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Rund 30 Schützen mit einer Trommlergruppe der Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern beteiligten sich beim 19. Alpenregionstreffen in Brixen in Südtirol am 21. Mai 2006. Bei bestem Ausrückwetter waren dort über 7000 Schützen aus den vier Schützenbünden Bayern, Tirol, Süd-Tirol und Welsch-Tirol zusammen gekommen.
Der festlich geschmückte Domplatz in Brixen und die engen Altstadtgassen boten den Schützen gleichermassen wie den zahlreichen, begeisterten Zuschauern eine traumhafte Kulisse. Die Bayerischen Kompanien rückten aufgrund von italienischen Landesbestimmungen komplett ohne Bewaffnung an. Ausgenommen davon war die Ehrenkompanie aus Ohlstatt, sowie der Salutzug. Je Schützenbund wurde ein Salutschuss abgegeben.
Für die Neubeurer Schützen war es wieder einmal ein sehr schönes Ausrücken, vor allem auch deswegen, weil wieder alte Kontakte zu ausländischen Kompanien gepflegt werden konnten.
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Rund 500 Bayerische Gebirgsschützen und Marketenderinnen sind vom 11. bis 14.05.2006 zur Jubiläumswallfahrt nach Rom ausgerückt. Die Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern hat mit einer Abordnung von 12 Schützen an der Reise teilgenommen. Vor 390 Jahren hat Herzog Maximilian die Gottesmutter Maria als Schutzpatonin von Bayern eingeführt und vor 90 Jahren hat Papst Benedikt XV auf Veranlassung König Ludwigs III Maria zur Schutzpatronin von Bayern erhoben.
Die 10 Busse mit den Schützen aus ganz Bayern trafen am Donnerstag, den 11.05.2005, am Brenner zusammen zu einer gemeinsamen Andacht. Anschließend ging die Fahrt weiter nach Rom. Am nächsten Tag stand dann eine Stadtbesichtigung mit vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: Patriarchalbasilika Stanta Maria Maggiore, Bischofskirche des Papstes San Giovanni in Laterno, Heilige Stiege, Kolosseum, Forum Romanum und Kapitol. Wer anschließend noch gut zu Fuß war, konnte ohne Stadtführer die Piazza Venezia, den Trevi Brunnen und die Spanische Treppe besuchen.
Der Samstag stand ganz im Zeichen des Vatikans und der Papstaudienz. Zum gemeinsamen Gottesdienst mit seiner Eminenz, Friedrich Kardinal Wetter, um 9:00 Uhr rückten die Bayerischen Gebirgsschützen, angeführt von der Lenggrieser Blaskapelle, in den Petersdom ein. Auch für die Messe trug die bayerische Blasmusik zur wohl bis dahin nie da gewesenen bayerischen Atmosphäre in den heiligen Hallen bei. Die Isarwinkler Gebirgsschützen bekamen sogar eine Sondergenehmigung, um mit ihrer zur Montur gehörenden kurzen Lederhose teilnehmen zu dürfen. Anschließend durften die Gebirgsschützen im Benediktionssaal seine Heiligkeit, Papst Benedikt XVI, bei einer Sonderaudienz ganz aus der Nähe erleben. Sie begrüßten ihn mit 49 bayrischen Fahnen, Blasmusik und einem mächtigen Applaus.
Hatten die Schützen und Marketenderinnen schon mehr gesehen als der normale Rom-Besucher, so durften sie anschließend sogar noch in den Vatikanischen Gärten die päpstliche Garde treffen. Zum bayerischen Defiliermarsch schritt Landeshauptmann Karl Steininger zusammen mit dem schweizer Kommandanten Elmar Mäder die Fronten ab.
Für die Neubeurer Schützen war die Reise sicher ein einmaliges, wunderbares Erlebnis. Aber auch die Römer und andere Touristen waren beeindruckt von den bayerischen Traditionen. So mancher Reisender aus Fernost hat so in Rom vielleicht mehr bayerische Festlichkeit erlebt, als bei seinem Besuch in Bayern selbst.
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Rund 4.500 Schützen und Marketenderinnen marschierten zum Patronatstag am 7. Mai 2006 in Garmisch auf dem Sportplatz auf. Bei herrlich angenehmen Frühlingswetter, ganz im Gegensatz zum letztjährigen Patronatstag wurde unter weiß blauem Himmel Gottesdienst abgehalten. Die Predigt des Pfarrers der Marktgemeine Garmisch war von den weltlichen Rednern im Anschluss, unter ihnen auch Ministerpräsident Edmund Stoiber, schwer zu überbieten: Der Apell, den Glauben und die Religions-Zugehörigkeit mehr zu respektieren und mit Protest gegen die Verunglimpfung von Religion und deren Symbolen vorzugehen, fand großen Beifall bei den Schützen und Ehrengästen. Sehr viele Besucher säumten den Festzug der Kompanien durch Garmisch zum Olympia-Eissportzentrum. Dort wurde bestens für die Verpflegung der 45 Kompanien gesorgt. Die Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern beteiligte sich mit 62 Schützen und 3 Marketenderinnen am Patronatstag und genoß ihre herausragede Position als erste Kompanie im zweiten Zug.
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Hauptmann Günther Hochhäuser begrüßte 68 Schützen und eine Marketenderin zur Jahreshauptversammlung der Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern am 21.04.2006 beim Dorfwirt in Neubeuern. Nach einer Gedenkminute an Verstorbene wurde 12 Schützen eine Ehrenmedaille überreicht für die Teilnahme an den Gedenkfeierlichkeiten in Waakirchen an die Sendlinger Mordweihnacht vor 300 Jahren.
In seinem Jahresrückblick dankte Hauptmann Hochhäuser für den Zusammenhalt in der Kompanie. Anschließend verlas der Kompanieschreiber, Rainer Tremmel, den Protokollbericht des vergangenen Jahres. Der Schützenmeister, Max Tiefenmooser, berichtete über das Schießwesen und der Rechnungsführer, Franz Steinkirchner, über die gute finanzielle Situation der Kompanie.
Den wichtigsten Tagesordnungspunkt leitete der Bürgermeister von Neubeuern, Hans Jürgen Tremmel, mit der Entlastung der Hauptmannschaft ein: Die Wahlen der neuen Hauptmannschaft wurden satzungsgemäß schriftlich mit Wahlzetteln durchgeführt. Der Schützenmeister, Max Tiefenmooser, und der Rechnungsführer, Franz Steinkirchner, kandidierten aus privaten Gründen und nach langer, erfolgreicher Amtszeit nicht mehr wieder. Als neuer Schützenmeister stellte sich Hans Grasser zur Verfügung und Georg Winkler trat in die Fußstapfen seines Vaters, der die Funktion des Rechnungsführers nach der Wiedergründung für viele Jahre inne hatte. Bürgermeister Tremmel gab die Wahlergebnisse wie folgt bekannt:
Weiterhin wurden durch Wahl per Handzeichen in ihren Ämtern bestätigt:
Als Rechnungsprüfer wurden gewählt: Hans Kramer und Kirchner Gerhard.
Zuletzt wurde über die neuen Armbinden diskutiert, die bald unsere Montur verschönern sollen.
Zwei Kameraden der Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern wurde die goldene Ehrenmedaille am blauen Band vom Bund der Bayerischen Gebirgsschützen verliehen: Peter Prankl und Anderl Stadler.
Am Donnerstag den 9.3.2006 fand das letzte Gelöbnis in Neubeuern von Bundeswehrsoldaten statt, die in Brannenburg stationiert sind. Der Standort Brannenburg wird bis spätestens 2010 aufgelöst werden. Um so ehrenvoller war der Rahmen auf dem mit Fackeln und Flutlicht erleuchteten historischen Marktplatz von Neubeuern. Neben zahlreichen Gästen waren alle Ortsvereine mit Abordnungen vertreten. Die Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern war in Kompaniestärke angetreten. 270 Rekruten der 4. und 6. Kompanie des Gebirgspionierbatallions 8 gelobten, dem deutschen Volk treu zu dienen und das Vaterland tapfer zu verteidigen.
Glück mit dem trockenen Wetter hatten alle Beteiligten, denn am Vorabend hatte es noch heftig geschneit und geregnet. Ein weniger glückliches Händchen hatten die Feldjäger, da sie für die Zuschauer keine Absperrungen vorgesehen hatten. So war die Sicht für viele auf die Zeremonie versperrt, und es kam leider nicht die richtige Stimmung für dieses feierliche Ereignis auf. Gefeiert wurde dann später auf Einladung von der Gemeinde Neubeuern in der Neubeurer Halle. Zu der marschierten zuvor die beteiligten Kompanien zum Takt des Gebirgsmusik-Korps aus Garmisch Patenkirchen. In der Halle hielt dann die Neubeurer Blasmusik dagegen. Ein dutzend Gebirgsschützen halfen, den ersten Ansturm auf die Getränke zu bewältigen. Schade, dass es ein derartiges Ereignis so schnell nicht wieder in Neubeuern geben wird.