Eine fünf Mann starke Fahnenabordnung der Gebirgsschützen Neubeuern fuhr nach am 24.12.2009 Waakirchen, um an der alljährlich stattfindenden Gedenkfeier "Sendlinger Mordweihnacht" teilzunehmen. In der Pfarrkirche St. Martin gedachten circa 800 Gebirgsschützen mit dem Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern den 1100 Aufständischen, die am 24. Dezember 1705 in Sendling vor den Toren von München von kaiserlichen Truppen des Habsburgers Joseph I. niedergestreckt wurden. Nach dem Gottesdienst marschierten die Fahnenabordnungen der bayerischen Gebirgsschützen zum Oberlanddenkmal. Zu den Klängen des "guten Kameraden" und mit einem dreifachen Ehrensalut legte Horst Seehofer einen Kranz nieder. In seiner Ansprache würdigete er die Aufständischen, die 1705 "das Heft selbst in die Hand genommen haben, um ihre Heimat zu verteidigen." Am Ehrenmal für die Gefallenen "erlebe man, bas Bayern im Kern zusammenhält und stark macht", so der Ministerpräsident. Der Rückmarsch mit Defilierung beendete die Gedenkfeier in Waakirchen
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Fotos und Text: Jürgen Möderl
Am Sonntag, den 29. November 2009, feierte die Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern ihren Jahrtag - diesmal mit einem etwas ungewöhnlichen ersten Akt. Dieses Jahr konnte die der Feier vorangestellte Messe zum Gedenken an die verstorbenen Kameraden aus terminlichen Gründen nur mit dem Jugend-Gottesdienst zusammen gelegt werden. Es ist für einen Gebirgsschützen, der für Brauchtum und die bayerische Sprache eintritt, ein etwas seltsames Gefühl , wenn er in der Jahresmesse englische Lieder mit Bandbegleitung singen soll. Andererseits ist eine gute Möglichkeit, zu zeigen, wie Tradition und Brauchtum neben modernen Entwicklungen bestehen kann.
Nach der Messe marschierten die Gebirgsschützen mit Spielmannszug in einem Fackelzug zum Dorfwirt, wo der weltliche Teil des Jahrtags statt fand. Nach dem Einstand des Spielmannszuges las Juliane Tiefenmooser besinnliche Geschichten zur Weihnachtszeit vor und die Saxenkamer Saitenmusi spielte auf. Anschließend übernahmen der Sepp Lenz und der Heinz Bortenhauser (Ziach und Bass) die weiter musikalische Begleitung des Abends.
Hauptmann Günter Hochhäuser hielt eine Ansprache mit Rück- und Ausblicken, und der Schützenmeister Hans Grasser verkündete die Schießergebnisse. Den neuen Schützenkönig rief dann wieder der Hauptmann aus und übergab die Schützenkette, die er jetzt zwei Jahre lang getragen hatte an: Hans Grasser, unseren Schützenmeister.
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Ausrichter des Schießens am 25. Oktober 2009 war die Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern. 24 Marketenderinnen aus 11 Kompanien des Inn-/Chiemgau Bataillons beteiligten sich am Wettbewerb in Oberaudorf. Geschossen wurde mit dem Kleinkaliber Gewehr auf 50m, sitzend aufgelegt.
Ergebnisse:
| 10 Schuß Ringwertung | |||
|---|---|---|---|
| 1. | Haselberger Gabi | 94 Ringe | Wössen/Achental |
| 2. | Schmid Christl | 92 Ringe | Wössen/Achental |
| 3. | Geißreiter Angelika | 92 Ringe | Reit im Winkl |
| Ehren Scheibe | |||
| 1. | Zäch Julia | 526,8 Teiler | Rosenheim |
| 2. | Haindl Monika | 585,4 Teiler | Rosenheim |
| 3. | Lohmeyer Veronika | 725,3 Teiler | Aschau |
Bei der anschließenden Preisverteilung konnten der Hauptmann Hochhäuser und der Schützenmeister Grasser der Neubeurer Kompanie, sowie Gau-Hauptmann Greimel und Gau-Schützenmeister Geier des Inn-/Chiemgau Bataillons den Siegerinnen gratulieren.
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Am 4. Oktober 2009 beteiligten sich 18 Schützen der Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern am Erntedank-Festgottesdienst in Altenbeuern. Nach dem Ehrenspalier und dem feierlichen Gottesdienst, den Kompanie-Pfarrer Reuder zelebrierte, nahmen alle anwesenden Aufstellung zum Umgang bei schönstem Wetter. Mit der Erntekrone und dem Allerheiligsten zogen die Vereinsabordnungen durch Altenbeuern, um anschließend den Abschlussseben in der Kirche zu erhalten. Beim Dorfwirt feierte man auch ein bißchen weltlich weiter.
Text: Jürgen Möderl
Das traditionelle Weinfest am 25. September 2009 war ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungsjahr der Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern. Hauptmann Hochhäuser konnte bei schönstem Herbstwetter diz zahlriechen Gäste, Ehren-Offiziere sowie den alten und neuen Bürgermeister Neubeuerns begrüßen. Ebenso begrüßen konnte er Gäste der Nachbar-Kompanien aus Raubling und Samerberg. Bei gutem Wein und einer herzhaften Speck- und Käse-Brotzeit mit Vinschgerl wurden die Gäste sehr gut bewirtet. Für die musikalische Unterhaltung sorgte wie in den Jahren zuvor die "Mezga-Musik". Durch die positive Resonanz der Gäste für das Weinfest in der Guttenberg-Tenne und den bewährtem Heimfahrtdienst wurde das Fest ein voller Erfolg.
Text: Jürgen Möderl
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Die Kleinkaliber-Schützen der Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern beteiligten sich vom 25. bis 27.09.2009 beim Bundesschießen der bayerischen Gebirgsschützen, das unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Bayern, Horst Seehofer, stand. Geschossen wurde mit dem Kleinkaliber-Gewehr nach altem bayerischen Schützenbrauch in Montur auf 100m Entfernung zum Ziel.
In der Schützenklasse (bis 60 Jahre) bestritt man den Wettkampf stehend freihändig ohne Schießhilfsmittel, wobei die besten 10 Schützen in der Mannschaftswertung gewertet wurden. Die Neubeuerer belegten hier einen hervorragenden 15. Platz. In der Senioren- Klasse (ab 61 Jahre) werden die Ergebnisse der vier besten Einzelschützen in der Mannschaftswertung zusammengezählt, und die Schützen schießen mit beiden Ellenbogen aufgestützt auf eine Ziel-Entfernung von 100m. Die Neubeuerer Seniorenklasse errang in der Mannschafts- Wertung den begeherten ersten Platz und gewann die Schützenscheibe des Siegers, welche von Oberbürgermeister der Stadt München, Christian Ude, überreicht wurde. Damit war die Neubeuerer Gebirgsschützen Kompanie mit Ihren beiden Mannschaftswertungen beste im Inn-/Chiemgau-Bataillon.
Text: Jürgen Möderl
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Zur großen Gedenkfeier 200 Jahre tiroler Aufstand gegen Bayern marschierten rund 30.000 Festzugs-Teilnehmer am 20. September 2009 durch Inssbruck. Darunter waren mehrere hundert bayerische Gebirgsschützen, die aus allen 47 Kompanien Fahnenabordnungen stellten. "Einst Feinde - jetzt Freunde" ist der Wahlspruch für Südtiroler, Tiroler und Bayern, die sich schon lange nicht mehr gram sind. Von Januar 1806 bis 1814 gehörte Tirol zu Bayern, so hatte das Königreich Bayern von Napoleon ein Südbayern erhalten, das bis hinter Bozen reichte. Der tiroler Aufstand, der von Andreas Hofer, dem Sandwirt aus St. Leonhard, angeführt wurde, richtete sich gegen die bayerische Bürokratie. Denn die Neuordnung Tirols, die vom bayerischen Reformminister Montgelas ersonnen wurde, stieß auf wenig Gegenliebe. Freiheitskämpfer Hofer mit seinem Mannen gelang es, drei Schlachten am Bergisel bei Innsbruck zu gewinnen, bis sich am 1. November 1809 in der vierten Schlacht das Blatt wendete. 20.000 Bayern gegen 8.500 Tiroler - nach zwei Stunden war alles vorüber, der Aufstand niedergeschlagen. Hofer wird verraten und auf der Pfandleralm im Passiertal gefangen genommen. Napoleon ließ Hofer am 20. Februar 1810 in Mantua erschießen und nahm so Rache am verehrten und gefürchteten Freiheitskämpfer, der ein Jahr zuvor einen "Volkskrieg" entfacht hatte.
Mit dem Tod Andreas Hofers begann dessen Verehrung in Tirol und auch in Bayern, die bis heute anhält. Denn erst seit dem tiroler Krieg von 1809 ist der Begriff Gebirgsschützen für die zur Sicherung der bayerischen Gebirgssgrenze zu Tirol hin aufgebotenen Männer allgemein üblich.
Aber zurück nach Innsbruck. Bei dem Festzug durch die Innenstadt, der von 100.000 Zuschauern gesäumt war und auch am goldenen Dacherl vorbei führte, wurden die Bayerischen Gebirgsschützen mit sehr viel Beifall bedacht. Die Defilierung, die an der 300m langen Ehrentribüne abgehalten wurde, war Höhepunkt des Festzuges der Gedenkfeier 200 Jahre Tiroler Aufstand. Nach dem Festzug, der etwa eine dreiviertel Stunde dauerte, wurden die Teilnehmer auf dem Messegelände in drei Hallen sehr schnell und gut bewirtet - eine logistische Meisterleistung. Das Bataillon Inn-/Chiemgau kehrte gegen 18:00 Uhr mit dem Bus aus Innsbruck zurück.
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Am 18. und 19. 09.2009 nahmen 3 Mannschaften der Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern a vier Schützen am sehr gut organisierten Bataillons-Schießen in Unterwössen teil. Das Schießen wurde mit dem Karabiner K98 auf 100m Bahnen in den Disziplinen 5 Schuß sitzend und 5 Schuß angestrichen zur Wertung ausgetragen. Es konnten von unseren Schützen gute Ergebnisse erzielt werden, die mit schönen Preisen belohnt wurden
Text: Jürgen Möderl
Am 13.09.2009 nahm eine größere Fahnenabordnung der Gebirgsschützen-Kompanie Neubeuern am Kirchtag in Burgstall. Wegen Terminüberschneidungen waren die Neubeuerer in den letzten drei Jahren fern geblieben, daher war es höchste Zeit, sich mit der befreundeten Kompanie in Burgstall wieder zu treffen.
Nach dem traditionellem Kirchgang, der von der Musikkapelle Burgstall feierlich begrleitet wurde, marschierte der Festzug, der aus vier südtiroler und einer bayerischen Kompanie bestand, zum Festplatz in einem nahe gelegenem Wäldchen. Bei guter Bewirtung feierten wir bis zum Nachmittag mit guten Freunden, ehe es wieder nach hause ging.
Text: Jürgen Möderl
6. September 2009 - Etwas verschlafen komme ich um viertel vor acht Uhr beim Treffpunkt für die Busabfahrt an. Das Wetter scheint sich noch nicht ganz entschieden zu haben, ob es die weiß-blaue Vorhersage erfüllen möchte. Jedenfalls ist es nicht zu kalt. Zusammen mit mir treffen viele andere Gebirgsschützen in Montur ein. Darunter viele Spielleut mit ihren Instrumenten, Marketenderinnen mit ihrer schönen Tracht und dem klaren Hochprozentigen in dem kleinen Fässchen. Wir Schützen haben unseren Karabiner dabei, der fester Bestandteil unserer Montur ist. Ein paar haben sich traditionsgemäß statt der Waffe mit Schiffshaken oder Äxten ausgestattet. Pünktlich um kurz nach acht setzt sich unser Bus mit den rund sechzig Gebirgsschützen in Bewegung Richtung Reichenhall.
Nach einer guten drei-viertel Stunde Fahrt lässt uns der Busfahrer in der Innenstadt von Reichenhall absitzen und wir gehen in lockerer Formation zum Aufstellplatz. Nach einer kleinen Stärkung marschieren wir stolz hinter unserem Spielmannszug die kurze Strecke zum Kirchplatz bereits in geschlossener Formation. Nachdem von der einladenden Kompanie und der Bataillonsführung alle begrüßt wurden, zelebriert Kaplan Brucker die Messe ganz in seinem Stil. Er gewinnt schon nach wenigen Worten die Schützen und die zahlreichen Gäste für sich. Durch seine Heimat-Verbundenheit und seine herzliche Art appelliert er in einer angenehm mitreißenden Art an die Gebirgsschützen, noch mehr für ihre Heimat auch im alltäglichen Leben wieder einzustehen. Ausgehend von unserem Alltag, der mehr auf horizontale Ziele ausgerichtet ist, sollen wir mehr Gewicht legen auf die vertikale Achse von unseren Wurzeln hin zu den höheren Zielen für ein christliches Miteinander. Mittelpunkt dieser beiden Achsen ist Gott mit seiner Liebe zu den Menschen. Kaplan Bruckner hält seine Predigt auf eine so vom Herzen kommende Art, dass er am Ende dafür von den Kirchgängern Applaus bekommt.
Nach diesem Höhepunkt marschieren die Kompanien im Festzug durch den Kurpark, am Gradierhaus mit der erfrischenden Salz-haltigen Luft vorbei, durch die Fußgängerzone von Bad Reichenhall. Teilweise ist es schwierig für uns Schützen, genau den Takt unseres Spielmannszugs herauszuhören, wo doch so viele Kompanien zum Marsch ihren eigenen Spielmannszug oder Musikkapelle mitgebracht haben. Viele Gäste und Zuschauer säumen den Festzug und applaudieren den Gebirgsschützen auf ihrem Weg zum Festzelt. Nach dem langen Stehen bei der Messe tut uns der Marsch ganz gut. Das vom Kaplan versprochene Wetter im weiß blauen Stil mit angenehmen Temperaturen gibt dem Festzug seinen würdigen Rahmen. Im Festzelt werden wir schnell mit Bier und Essen versorgt und nach ein paar Schnäpsen von den Marketenderinnen der Nachbarkompanien wird es schnell lustig.
Traditionsgemäß marschiert die Neubeurer Kompanie mit Spielmannszug geschlossen vom Zelt zum Bus, um sich so von den Gastgebern in gebührendem Dank für den schönen Tag zu verabschieden.
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Text: Thomas Steglich, Photos: Stefan Asal
Anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens folgten der Einladung der Musikkapelle Neubeuern am 24.05.2009 zum 48. Bezirksmusikfest neben Ortsvereinen und Gästen 31 weitere Kapellen. Auch die Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern nahm mit einer großen Anzahl Schützen und Marketenderinnen und dem Spielmannszug teil. Das Fest begann mit dem Kirchenzug zum historischen Marktplatz, auf dem anschließend der Festgottesdienst von Pfarrer Josef Reuder gemeinsam mit Kaplan Franz Xaver Heibl und Xaver Komba feierlich zelebriert wurde. Neubeuern präsentierte sich von seiner schönsten Seite mit geschmückten und beflaggten Häusern, sowie mit einer Vielzahl an Ortsvereinen, die dem Gottesdienst beiwohnten.
Nach der Messe und der Bayernhymne marschierten die teilnehmenden Gruppen zum Festzelt, wo man bis zum Festzug am Nachmittag verköstigt wurde. Beim Festzug säumten über 10.000 Zuschauer (und Zuhörer) die Straßen von Neubeuern nach Altenbeuern und waren vollauf begeistert von den vielen Musikkapellen, Fahnenabordnungen, Ortsvereinen und Festwagen, die den Zug bereicherten. Zurück im Marktplatz Neubeuern erklang beim Gemeinschaftskonzert mit 1200 Musikern ein weit hin hörbares Standkonzert. Im Zelt konnte man das Fest bis zum späten Abend ausklingen lassen.
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Vor dem wohl längsten Bierzelt der Welt – zumindest kam es einem so vor – nahmen rund 4500 Gebirgsschützen aus ganz Bayern am Sonntag den 3. Mai 2009 um 9:00 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug. Wegen des schönen Wetters konnten alle Beteiligten erst einmal auf das Zelt verzichten und marschierten durch Elbach zum Gottesdienst. Dieser findet wie jedes Jahr zu Ehren der Schutzpatronin der Gebirgsschützen, der Gottes-Mutter Maria, am ersten Sonntag im Mai statt. Nach gut 40 Minuten verlies auch die letzte Kompanie den Aufstellungsplatz und traf nach einer halben Stunde Marsch auf einer Wiese zur Messe ein. Bei herrlichem Sonnenschein und einem kleinen Lüfterl war es ein schöner Spaziergang.
Den Gottesdienst zelebrierte unter anderem der neue Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, der mit einer 20minütigen Predigt seinen Einstand bei den Gebirgsschützen gab. Hätte der Schirmherr, Ministerpräsident von Bayern, Horst Seehofer, nicht nach eigenen Angaben seine Rede im Auto liegen lassen, so hätte die Messe mit Ehrungen und Reden noch länger als die 1 und ½ Stunden gedauert. Der anschließende Festzug entschädigte die Schützen für die lange Stehzeit, denn der es dauerte ca. eine weitere Stunde bis die 4500 Schützen in Marsch gesetzt waren. Viele Besucher säumten die Straßen auf dem Rückmarsch zum Festzelt und die Defilierung mitsamt Ministerpräsident war dieses Jahr wieder anwesend (im Gegensatz zum letztjährigen Bataillonsfest bei wesentlich schlechterem Wetter) und nahm den langen Zug der Gebirgsschützen ab. Angekommen im Zelt war die Versorgung mit Bier, Braten und Hendln gut von den Veranstaltern organisiert, so dass auch bald der letzte Schütze wieder gestärkt war.
Die Neubeurer Gebirgsschützen-Kompanie war mit einem starken Aufgebot von 77 Schützen, Spielleut und Marketenderinnen vertreten und genoss das schöne Wetter im Gegensatz zu den schlechten Erfahrungen aus dem Vorjahr. Man kann die Elbacher Schützen wahrlich zu dem gelungenen Fest gratulieren.
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Pünktlich um 20:00 Uhr des 26. Aprils konnte Hauptmann Hochhäuser die 39. Jahreshauptversammlung der Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern im Saal des Gasthauses Vornberger in Altenbeuern eröffnen. Er begrüßte 62 wahlberechtigte Mitglieder der Kompanie sowie den ersten Bürgermeister Josef Trost.
Die Tagesordnung sah als ersten Punkt den Jahresbericht des Hauptmanns vor. Er berichtete ausführlich von allen Ausrückungen des letzten Jahres ausführlich und bemerkte, dass man beim letztjährigen Alpenregions- und Bataillonsfest ziemlich nass geworden wäre. Der Kassenbericht der Kompanie war Punkt 2 der Tagesordnung und wurde vom Kassier, Leutnant Georg Winkler vorgetragen. Durch Einnahmen aus dem Weinfest und durch Spenden konnten schwarze Zahlen erwirtschaftet werden. Punkt 3 der Tagesordnung war der Protokollbericht des Schriftführers. Rainer Tremmel ließ sich wegen des Erst-Kommunionsfests in Neubeuern entschuldigen. Den Bericht verlas der Hauptmann. Der Kassenprüfer Gerhard Kirchner konnte auch im Namen des entschuldigten zweiten Kassenprüfers, Hans Cramer, der Versammlung von der ordentlichen und korrekten Kassenführung berichten, worauf die Hauptmannschaft von der Versammlung einstimmig entlastet wurde.
Die Neuwahl der Hauptmannschaft für die nächsten drei Jahre war Punkt 4 der Tagesordnung. Bürgermeister Josef Trost übernimmt als Wahlvorstand die Neuwahlen. Hauptmann, Oberleutnant und Kompanieleutnant müssen laut Satzung in geheimer Wahl gewählt werden. Alle drei Offiziere stellten sich wieder zur Verfügung und wurden durch die Wahl in ihren Ämtern bestätigt:
Die erweiterte Hauptmannschaft wurde per Handzeichen von der Versammlung gewählt:
Kassenprüfer wurden Gerhard Kirchner und Herrmann Anzenberber.
Der letzte Punkt der Tagesordnung waren die Termine im Jahr 2009.
Die Gebirgsschützen Kompanie Raubling belebt am 2. Februar 2009 den Brauch an Lichtmess eine Wallfahrt abzuhalten. Und so luden sie benachbarte Kompanien aus dem Inn/Chiemgau-Bataillon nach Großholzhausen ein, um an der Wallfahrt teilzunehmen. Die Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern beteiligte sich mit einer Fahnenabordnung (4 Offiziere) an dem Marsch von Klein- nach Großholzhausen um den Gottesdienst mit zu feiern. Landeshauptmann Karl Steininger und eine Abordnung aus Kufstein waren ebenfalls anwesend. Die Messe zelebrierte Pfarrer Prof. Dr.Dr. Weber mit Kompaniepfarrer Xare Kumba und Musikern aus Holzhausen. Der Gottesdienst endete mit dem Blasius-Segen. Blasius war Bischof von Sebaste in Armenien und starb Anfang des vierten jahrhunderts den Märtyrertod. Der Segen soll gegen Halsleiden helfen. Die fünf Fahnenabordnungen marschierten zurück nach Kleinholzhausen, um im Gasthaus Neiderhell einzukehren.
Eine Fahnenabordnung (4 Offiziere) der Gebirgsschützen Kompanie Neubeuern folgte der Einladung der Rosenheimer Gebirgsschützen Kompanie, um an der Sebastiani Wallfahrt von Happing nach Heilig Blut am 20. Januar 2009 teilzunehmen. Neun Gebirgsschützen-Abordnungen aus dem Inn/Chiemgau-Bataillon sowie Abordnungen der Bundeswehr und den Ortsvereinen marschierten nach Heilig Blut, um an dem Wallfahrts-Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Sebastians, dem zweiten Schutzpatron der Gebirgsschützen zu feiern. Prälat Obermaier zelebrierte den Gottesdienst mit Kapuziner-Bruder Jürgen feierlich. Die Brucker Sänger umrahmten die Messe musikalisch. Anschließend marschierten die Beteiligten zurück nach Happing, wo sie sich im Happinger Hof zum “gemütlichen Beisammensein” trafen.